Bands2020-07-01T22:30:20+00:00

Clara Clasen

Am 19. Juni erscheint das Album „Cyanide & Cream“ von Clara Clasen beim Bonner Label Disentertainment (u.a. Schreng Schreng & LaLa, Phileas Fogg, Inseln, Senor Karoshi) mit Aufnahmen einer Live Acoustic Session. Die alternativen Rockstücke des Albums setzen Clara starke Stimme perfekt in Szene: Dramatische Rock-Arrangements mit packenden facettenreichen Melodien und lyrischen Widerhaken. Denn komplexen Themen wie Macht, Missbrauch, Abhängigkeit und Trauma bleibt Clara Clasen in „Cyanide & Cream“ treu.

Clara Clasen ist eine echte Vollblutmusikerin. Bereits mit neun Jahren schrieb die heute 25 jährige Bonnerin ihre ersten Songs und war seit frühster Jugend die Frontfrau verschiedener Bands. Seit 2015 ist die studierte Musikwissenschaftlerin auch solo unterwegs und begeistert eine wachsende Fangemeinde auf der Bühne mit ihrer stimmgetragenen Performance, die sie mit Gitarre, Klavier und Ukulele begleitet. Inzwischen tourt sie durch ganz Deutschland, und war u.a. Teil der Soli-Deutschlandtour 2019 für die Kampagne Kein Bock Auf Nazis.

Die aktuelle Band um Clara Clasen formierte sich 2018 mit dem Erscheinen ihres ersten Studio-Album „Sugar & Morphine“, das im Oktober 2018 in Eigenregie veröffentlicht wurde.

SENOR KAROSHI

Karōshi (jap. 過労死, Tod durch Überarbeiten)

Womit SENOR KAROSHI auf jeden Fall glänzen, das sind großartige Zeilen, eine Menge Energie,
eine Menge Hass und der Eindruck, dass wir es hier mit einer besonderen Band zu tun haben.

Bianca Hartmann // Ox Fanzine

Er ist nicht mehr der Jüngste, irgendwie enttäuscht von allem, meistens müde und körperlich längst nicht mehr unversehrt. Jugendlich bleiben hat nicht funktioniert, erwachsen werden läuft aber auch nicht so richtig. Señor Karōshi hat schon alles gesehen und immer noch nichts gelernt. Wenn man das Glück schon tausendmal gefunden und als Pfusch entlarvt hat, macht das ewige Gesuche doch auch keinen Spass mehr… lieber einfach hinsetzen und laufen lassen. Was für ein befreiender Zustand!

Señor K. machen gleichsam rauhen wie eingängigen 3-Mann-(Post)Punk, Noise-Melody… Hard… Alterna­tive… ach weiß der Deiwel!! Gitarre, Bass, Schlagzeug und los! Dazu angemessen geistreiche Texte über den Wahnsinn des zivilisierten Lebens, der uns Tag für Tag viel zu früh verschwitzt und mit Rückenschmerzen aus dem Schlaf klingelt und eigentlich bloss auf den Abend hoffen lässt. Und den wir uns selbst ausgedacht haben. Na bravo!

Señor Karōshi gibt es seit Ende 2013.

Die erste 7“ im erschien im Dezember 2017 auf eigene Kappe. Danach folgten deutschlandweit ca. 20 Auftritte, u.A. mit Torche, Captain Planet, Love A, Freiburg und einigen mehr. Im Jahr darauf wurde der Karoshizug durch persönliche Umstände leider unsanft ausgebremst…

Dennoch konnte die LP „…oder deswegen“ beim Dreamteam des Vertrauens, Boris Thome und Robert Whiteley (u.A. Love A) aufgenommen werden. Zwei der Songs wurden letzten Sommer auf einer Split-7“ (zusammen mit der Band „außer ich“) auf dem Label Tumbleweed Records ausgekoppelt und über Broken Silence vertrieben. Die Debut- LP „…oder deswegen“ wird im Februar 2019 über Disentertainment Rcords erscheinen und über Broken Silence vertrieben werden.

Señor K. sind: Pal, Jaeger, Jan

KARLSSON

Schon lange habe ich nicht mehr eine deutschsprachige Platte in den Händen gehalten, deren Texte derart lesenswert sind! Und auch lyrisch bleibt Karlsson dabei authentisch, ohne den nagel’schen Fehler zu machen, sich selbst zu wichtig zu nehmen.

Trust Fanzine

KARLSSON, das sind vier Kölner die eine sehr eingängige Mischung aus bekannten deutschsprachigen Pop-Punk-Klängen und melodischem Indienrock formen. Irgendwo zwischen Namen wie Herrenmagazin, Captain Planet oder Jupiter Jones finden KARLSSON ihre ganz eigene Linie, vereinen „laute“ Gitarren mit emotionalem Gesang und sprechen authentisch genau die Themen an, die ihnen das Leben aufzwingt. Nach einigen Jahren im Proberaum sowie einer Veränderung der Besetzung wurde im Februar 2016 die erste „AUTOHAUSERÖFFNUNG“ EP über Disentertainment Records veröffentlicht und verbreitet. Nach einem weiteren Besetzungswechsel arbeitet die Band nun konsequent an neuen Songs für ihren ersten Langspieler, der Ende 2018 erscheinen soll.

KRAMSKY

„Das Quartett wiederholt sich nicht gern. Keiner der zehn Songs gleicht dem anderen – und doch klingt das Album mit seinen intensiven Texten wie aus einem Guss. Schrammelnde Gitarren, punkiger Sprechgesang. Meistens mit Hau-drauf-Attitüde, aber auch mal melancholisch…“

musicheadquarter.de

Kramsky spielt New Wave und Indie Rock. Laut, intensiv und mit allem, was sie haben.
Kramsky ist auf der Suche, aber ohne ratlos zu klingen.
Kramsky hat den Sound und den Text für das kleine Leben, die Party davor und den Kater danach.

„I saw Kramsky play at this tiny punk/DIY festival somewhere in a valley near Trier. It seemed like the most unlikely place to see bands play. I remember standing in the rain and watching Kramsky play their hearts out. Their singer sang like his heart was on fire. I was hooked although I couldn’t understand the German lyrics. Nevertheless his intense delivery grabbed me. He fucking meant it! The band played like a machine that elevated the atmosphere even more. I was in a bad place that day and the memory of their show still hits me. They started to play and I could feel something again.“
Bo Menning/Aestrid

„Ausgezeichneter Live-Act mit Krachersongs und deutschen Texten, die man sich auch mal mit Edding an die Wohnzimmerwand malen kann.“ hunderttausend.de

KRAMSKY gibt es seit 2013, das erste Album „Decoder“ erschien noch unter dem Namen Herr Berlin bei Disentertainment/Kidnap Music, Vertrieb Cargo Records.

SCHRENG SCHRENG & LALA

Es war irgendwie verschroben, es war auch irgendwie zauberhaft. […] Irgendwie machen SCHRENG SCHRENG & LA LA die Welt doch für den Moment ein bisschen schöner.

Bianca Hartmann // Ox Fanzine

Der Zeitgeist spukt, während Schreng Schreng und La La spucken: Grosse als auch kleine Töne, diffuse Gefühle und Heidenspass in Form von glitzernden Klangfontänen. Mit dem Herzen denken, via Gedankenkraft nach hier, da und an Feiertagen gar nach St. Pauli entfliehen – und sich selber nicht zu ernst nehmen – im Gegensatz zu den Themen, die man in den Texten verarbeitet. Dazu kommt eine ähnlich horrende Anzahl an Akkorden wie die RAMONES sie einst bemühten. Jedoch wird hier neben der Gitarre ein wenig kinderzimmeresker instrumentiert als bei den lederbejackten Ur-Punks. So geht Zeitgeistexorzismus in der La Schreng-Schule. Mit Konfetti an Stelle des Kruzifix. Von stetem Seifenblasenhagel und dem Wunsch nach einem weltweiten Langeweileverbot begleitet, spielen und performen Schrengschreng & Lala einen wahnwitzigen Mix aus Bob Dylan, Horatio Alger, Iron Maiden und der Pennymarkt-Plünderung bei den legendären Chaostagen. Wären sie ein Film, hiesse dieser „Fear & loathing und schlaflos in Düsseldorf Oberbilk – nicht Seattle, Dirk“. Noch Fragen? Prima!

Doxa

Hardcore Punk kann auch noch immer mit Message. […]
Dazu machen DOXA einen breiten Sound, […]der entweder von melancholischen aber melodischen Gitarren oder von schwerlastigem Breakdowns Energie erhält. DOXA sind düster, treibend und können auch emotional sein, ohne dass es peinlich wirkt.“

Plastic Bomb

Doxa, das sind Opitz (Drums, Vocals), Michi (Gitarre, Vocals) und André (Bass, Vocals).

Die Band formierte sich ursprünglich im Jahre 2013 in Köln. Im Jahre 2016 gab es einen Besetzungswechsel an der Gitarre, der die Band sich teilweise musikalisch neu orientieren lies. Zu Beginn sollte ein eigenes Konzept für Punk definiert werden, welches musikalisch Inspiration von Bands, wie Tragedy, Wolfbrigade oder From Ashes Rise erhielt. Mit eigenen Ideen wurde eine zum Teil treibende und wütende Musikart gefunden, die auch oft düster und melancholisch wirkt.

Es entstand die Idee auf diese Spielart sozialkritische und philosophische Texte im Punk oder HC etwas neu zu definieren. Punk soll gesellschaftskritisch sein. Die intensivste, aber auch düsterste, Gesellschaftskritik findet man meistens in den Theorien alter soziologischer Klassiker, wie Adorno, Foucault oder Bourdieu. So entstand aus der eigenen persönlichen „Verneinung von Welt“ und entsprechender Punkattitüde ein musikalisches Konzept. Die eigenen Gedanken und Emotionen ließen sich durch die „Brille einer Theorie z.B. von Adorno“ ergänzen und Punk etwas neu denken lassen.

So entstand die wütende, düstere und melancholische Mischung der Band DOXA. Im Jahr 2019 brachten DOXA ihr Debut-Album „Residuen“ heraus.